Mondial (Conrad)
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Hier meine "Unsinkbar II" :

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Die Legende:
Nach vielen Jahren Abstinenz im Modellbau (2 Segelflieger ohne Fernsteuerung) habe ich hier mein erstes Modellboot gebaut.
Die ausschließlich mit Motor angetriebenen Boote haben mir nicht zugesagt, ebenso wie auf Geschwindigkeiten ausgelegten Segler.
Ich habe mich dann für die Mondial von Conrad, die baugleich mit der Kohinoor von Robbe ist, entschieden.
Nachdem ich den Baukasten gesichtet hatte, stand für mich fest nur die Grundkomponenten zu verwenden und ansonsten das Schiff nach meinen Vorstellungen zu bauen.
Für das Deck habe ich ausschließlich Holz, Messing und Edelstahl verwendet. Sebst die filigranen Klampen sind aus Edelstahl und nicht aus Plastik.
Die Decksbeplankung besteht aus Abachi-Leisten, die Kalfaterung aus Fotokarton. Die "Aufbauten" und die Plicht aus Mahagoni.
Alle Holzteile sind mit immer weniger Verdünnung insgesamt 7 mal mit Bootslack lackiert.
Die Fensterrahmen sind aus Messingprofilen und waren aufgrund der unterschiedlichen Winkel sehr schwierig herzustellen und zusammen zu löten.
Hat sich aber gelohnt. Das vorgegebene Steuerrad nebst Kompass haben mir nicht gefallen.
Ich habe dann einen Kompass gekauft und einen Holzstab mit Mahagonileisten beplankt auf dem der Kompass gut zur Geltung kommt.
Das Steuerrad habe ich aus Messingrohr gebogen, aus dünnerem Messingrohr die Verstrebungen geschnitten und alles miteinander verlötet.
Insbesondere das Löten war hier ausgesprochen schwierig, da sich die einzelnen Teile immer wieder verschoben haben.
Den Heckkorb habe ich weiter nach hinten gezogen, als vorgegeben, um die Herausnahme der Plicht zu erleichtern.
Der Rumpf wurde beim Autolackierer zuerst in Weiß und entlang der Wasserlinie nochmals in Blau lackiert.
Anschließend wurde alles nochmal mit Klarlack überzogen. Die Drähte für die Beleuchtung wurden innerhalb der Messingrohre gezogen.
Sehr schwierig war auch das Toplicht. Den Draht innerhalb des Mastes zu ziehen ging ganz gut.
Um aber den Mast auch wieder ohne Kabelgefummel abnehmen zu können habe ich im Bereich des Mastfusses eine Steckverbindung für das Toplicht gebaut.
Im Mast und im Mastfuss war das aufgrund der Platzprobleme äußerst schwierig. Ist aber auch ganz gut gelungen.
Die Fernsteuerung ist eine Futaba F14, zunächst mit einem weiteren Schalter versehen, um die Beleuchtung ein- und auszuschalten.
Eingebaut sind ein Segelverstellservo, ein Ruderservo, ein 600er Graupner Motor, ein feinfühliger Fahrtenregler sowie ein Schalter für das Licht.
Das Stevenrohr ist ebenfalls aus Messing und mit einer 45er Messingschraube versehen.
Das nimmt zwar etwas Segelspeed, hat aber den Vorteil das Boot ziemlich schnell vor den auf dem Neckar fahrenden Schiffen in Sicherheit bringen zu können.
Mit dem 600er Motor ist es ziemlich flott unterwegs. Insgesamt sind 3 Akkus verbaut.
Der Empfänger und die Servos, der Motor und die Beleuchtung haben jeweils einen eigenen Akku.
Alles in allem hatte ich mit Unterbrechungen eine Bauzeit von 2 1/2 Jahren.

Als nächstes Schiff habe ich mich in die Altlantis von Robbe verliebt.
Sie steht bereits im Keller und die Positivform des Kieles wartet darauf mit Blei ausgegegossen zu werden.

Anbei noch ein paar Bilder von der "Unsinkbar II".

Viele Grüße aus Heidelberg
Albert